Startseite

Kreatives Desaster

Hinterlasse einen Kommentar

So lange ich denken kann, war ich ein SciFi – Fan und ganz besonders ein Fan von Fantasy – Geschichten. Aus dem Grunde hatte ich 2011 meinen Legoblog gegründet. Viele Ideen hatte ich in Bildergeschichten / Fotostories verwandelt. Alles im Fantasybereich.
Die Leidenschaft für SciFi war da aber sie wurde eher stiefmütterlich behandelt. Seit längerer Zeit bin ich wieder auf einem höheren Level, was Science Fiction angeht. Gedanken, Ideen und einige Umsetzungen in Legogeschichten bzw. Legobildern sind dabei herausgekommen.
Warum nun kreatives Desaster?
Teilweise habe ich das Gefühl, die Fantasy entgleitet mir. Bei der ein oder anderen Idee bekomme ich irgendwie keinen richtigen Anschluss mehr. Sogar meine zwei Herzenssachen „Freiheit und Tod“ sowie „Goban und Caseal“ liegen schon länger brach.
Vielleicht sollte ich den Konsum von Zombieserien einschränken. Derzeit spuken davon genug Ideen im Kopf herum. Figuren dazu habe ich ja schon genügend in meiner Sammlung. Dazu kommt auch, dass ich eine alte Lieblingsserie wieder neu entdeckt habe: Doktor Who! Zur Zeit bin ich am Anfang der dritten Staffel mit Tennant als Doktor. Diese neuen Folgen haben mir einige sehr schöne Inspirationen für zukünftige Ideen geliefert. Wieder Thematiken weit ab von der Fantasy.

Meine Fantasy – Völker warten auf ihre Auftritte!
Vor allen Dingen müsste ich gerade für „Freiheit und Tod“ ein paar Szenarien aufbauen.
Was hält mich davon ab?
Irgendwie kann ich nicht einmal eine vernünftige Antwort liefern. Vielleicht ist es dieses kreative Loch: Da schwebt dir etwas im Kopf herum und kaum nehme ich Zettel und Stift in die Hand, ist der Kopf leer. Das nervt!

Zombieland Deutschland

Hinterlasse einen Kommentar

Das Zombiefilme und -serien überwiegend in den USA spielen ist kein Wunder. In den Weiten des Landes lassen sich „ruhige“, Zombie freie Ecken leicht einbauen (siehe TWD oder Z Nation).
Als das Buch „Zombiezone Germany“ auf den Markt kam, war ich sehr erfreut über diese Anthologie. Endlich Geschichten, die in meinem Land spielen, wo Orte bekannt sind und sogar teilweise in meiner Nähe spielen.
Doch leider entpuppten sich viele Geschichten als recht schwach. Nur weil in fast jeder Story Maden vorkommen ist Spannung und/oder Grusel nicht wirklich ein Faktor. Es findet auch keine wirkliche Identifizierung mit der Zombiesituation statt.
Natürlich ist es schwierig, in einem so dicht besiedelten Land wie Deutschland, nachvollziehbare Szenarien zu entwerfen. Das streite ich auch gar nicht ab.

Deswegen kam ich auf die Idee, ich frage einfach mal herum, welche fünf Punkte wären für euch relevant bei einer Zombie – Apokalypse?
Meine wären:
01. Gibt es in so dicht besiedelten Gebieten überhaupt eine Überlebenschance?
02. Wie kommt man an Waffen? Es gibt ja kaum noch Kasernen und die Polizei ist ja nicht so schwer bewaffnet wie die amerikanischen Kollegen.
03. Wohin sollte man gehen?
04. Wie lange kann man überleben in Hinblick auf den Ausfall sämtlicher Produktionsstätten?
05. Was hat man dabei? Mit kiloschwerem Rucksack ist man ziemlich eingeschränkt.

Würde mich freuen, wenn ihr mir eure 5 Punkte in die Kommentare schreiben würdet.

RTL lädt zum Sitcom-Pitch ein

Hinterlasse einen Kommentar

Kein Wunder, dass sie solche Sachen einstampfen müssen. Die Titel reizen ja nicht mal zum Anschalten. Die Idee mit dem Pitch finde ich gut. bin nur gespannt, was für Formate da letztendlich ausgesucht werden.

Gschichtldrucker

Mit Sitcoms hatte RTL 2013 ja nicht gerade viel Glück. Zeitgleich starteten „Doc meets Dorf“, „Christine. Perfekt war gestern“ und „Sekretärinnen – Überleben von 9 bis 5“ – und kurz darauf wurden die Sitcoms wieder eingestampft. (Nachdem ich die Serien nicht gesehen habe, will ich auch nicht über die Qualität oder die Gründe für das frühzeitige Aus mutmaßen.)

Nun will der Sender unter dem Motto „Wir suchen Sitcoms – und dafür brauchen wir Sie!“ neue Stoffe für halbstündige Formate (Nettosendungslänge 23 Minuten – also ohne Werbeunterbrechnung) suchen und ruft Autoren auf, ihre Ideen einzureichen. Für den Pitch soll bis 1. August 2014 ein Konzept (maximal 3 Seiten) sowie Dialogszene(n) (maximal 5 Seiten) eingereicht werden. (Nähere Details bitte hier entnehmen.)

Aus allen Einreichungen will RTL die besten Konzepte zur Weiterentwicklung auswählen. Jeder ausgewählte Pitch erhält schon mal eine Auswahlprämie von 2.500,- Euro. Laut Aussendung wird RTL darüber hinaus den Einreichern dieser…

Ursprünglichen Post anzeigen 24 weitere Wörter

Die Crux mit dem Finale

5 Kommentare

Welcher Serienfan oder auch Serienjunkie kennt das nicht? Die Staffel nähert sich dem Ende und man freut sich auf das sogenannte Staffelfinale. Tja, und dann kommt nichts. Kein besonderes Highlight, kein Cliffhanger, der Teil hört einfach so auf. Trotzdem freut man sich natürlich auf die nächste Staffel.
Da kann es einem dann so gehen wie mir: Das Finale der zweiten Staffel von Game of Thrones war ein hammermäßiger Cliffhanger. Dummerweise blieb es dabei. In der dritten Staffel kam davon nichts mehr. Das Finale der 3.Staffel war dann wiederum sehr episch, lässt aber den Verlauf dahingehend offen, ob es eher gut oder schlecht für die Protagonistin wird.

Warum ich darauf komme? Bin gerade durch mit der dritten Staffel von The Walking Dead, einer der besten Zombiefilmeserie überhaupt. Das Ende der zweiten Staffel machte schon Appetit mit dem Ausblick auf diesen Gebäudekomplex. Zum Start der dritten Staffel wurde gleich klar gestellt, dieses Gebäude bringt die nötige Sicherheit. Das es letztendlich doch anders kommt, als man denkt… ist auch der Leitfaden einiger Serien. Ist ja auch gut so. Am Ende steht man allerdings bisschen doof da – zumindest empfinde ich es so. Die sonstige vorgehensweise vom Hauptdarsteller wurde komplett auf den Kopf gestellt. Da bin ich gespannt, wie es in der vierten Staffel weitergeht. So richtige Cliffhanger gab es da nicht. Aber die Serie an sich ist wirklich hervorragend inszeniert worden, so das man auf besondere Cliffhanger nicht angewiesen ist.
Natürlich hat sie auch ihre kleinen Logikfehler aber damit kann man leben.

Ist eigentlich schon mal jemanden aufgefallen, dass Zombiefilme immer in Amerika spielen? Nun, dass hat u.a. einen ganz klaren Grund: “Schieß ihnen in den Kopf” ist die weit verbreiteste Methode, einen Zombie zu erledigen. Das geht in den USA ja auch besonders gut. In jedem Supermarkt kann man seine Gewehre, Pistolen und Munition kaufen.
Wie verteidigt man sich eigentlich hier in Deutschland? Waffen sind hier ja nicht einfach so zu bekommen. Das wäre eigentlich mal ein ambitioniertes Projekt: Zombies in Deutschland. Wie wilde Herumballerei würde hier schon ausfallen. Es gebe ja nicht mal mehr genügend Kasernen zum Plündern…

Noch einmal zurück zu Walking Dead: Die Serie ist deshalb auch so interessant, weil es ein durchgehender Film ist, der nur in diverse Einzelstücke zerschnitten wurde. Keine in sich abgeschlossenen Handlungen innerhalb eines Serienteils, so wie es bei vielen Serien Usus ist. Dazu kommt natürlich noch der hohe Realismus in dieser Serie. Die “Heldengruppe” sind keine Superkämpfer etc.. Am Ende der dritten Staffel sind von der eigentlichen Gruppe nicht mehr viele übrig. Das macht die Serie auch sehenswert. Auch Splatterfans kommen hier auf ihre Kosten 😉