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Den Story – Anfang schreiben

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So wie ich auch, werden bestimmt noch mehr ein Problem damit haben, ihrer Geschichte einen richtigen Start zu geben. Auf der Webseite wikiHow habe ich dazu ein paar interessante Anregungen gefunden:

01. Stell „Was-wäre-wenn”-Fragen, um deine Vorstellungskraft anzuregen.

02. Stell „Ich-frage-mich”-Fragen, um eine realistische Geschichte zu schreiben.

03. Belausche die Unterhaltungen anderer Leute.

04. Habe ein Tagebuch für plötzliche Einfälle.

05. Lies so viel es geht.

06. Benutz einen Geschichtengenerator.

Anregungen zu den 6 Punkten findet man auf wikiHow.

Das Charakter – Profil

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Wer gerne schreibt, brauch auch handlungsfähige Charaktere in seinen Geschichten. Dieser kleine “Guide” hat mir auch schon gute Hilfe geleistet, wenn es darum ging, einen brauchbaren Prota-(Anta)gonisten zu erstellen:

Es kann natürlich auch individuell erweitert  oder auch gekürzt werden. Je nachdem, wie man es selber braucht.

Clark Ashton Smith

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Von Ingo Löchel

Clark Ashton Smith wurde am 13.01.1898 in Long Valley, Kalifornien, geboren. Sein Vater Timeus Smith war ein eingewanderter englischer Junggeselle, der 1891 Mary Frances Gaylord heiratete. Timeus war 36 Jahre alt und seine Auserwählte war um 4 Jahre älter als er.
Timeus kaufte 1902 ein Grundstück in Indian Ridge und begann ein Blockhaus zu bauen, das 1907 fertig wurde.
Zu dieser Zeit hatte Clark Ashton Smith die Grammar School in Auburn beendet. Er hatte die Aufnahmeprüfungen für die High School bestanden, doch er entschied sich nicht mehr zur Schule zu gehen, da er davon überzeugt war, dass er sich selbst besser weiterbilden konnte.

C. A. Smith war ein Autodidakt, der höchst eigenwillige Lernmethoden hatte. So las er ein dickes Wörterbuch von der ersten bis zur letzten Seite und ferner zweimal all die großformatigen und dicken Bände der Encyclopaedia Britannica durch. Später brachte er sich selbst Französisch und Spanisch bei.
Für ihn stand sein Beruf bereits fest: er wollte Dichter werden. So verfaßte er Gedichte, aber auch Kurzgeschichten. Es gelang ihm sogar einige seiner Stories zu verkaufen, die simple Abenteuergeschichten waren, die im Orient spielten.

Zwei Geschichten nahm das Magazin BLACK CAT, für das so gute Autoren wie Jack London und später Rex Stout schrieben.
„THE MAHOUT“ erschien im August 1911 im BLACK CAT MAGAZINE und „THE RAJA AND THE TIGER“ im April 1912.
Zwei ähnliche Geschichten verkaufte C.A. Smith auch an das in San Francisco erscheinende THE OVERLADN MONTHLY.

Smith konzentrierte sich in den nächsten Jahren ganz auf Gedichte, die an Edgar Allan Poe orientiert waren. Einige davon wurden in lokalen Zeitungen und Zeitschriften abgedruckt. Schließlich fand er sogar einen Verleger, der ein dünnes Bändchen mit seinen Gedichten herausgab: THE STAR-TREADER AND OTHER POEMS.
Von diesem Gedichtband wurden über 1.000 Stück verkauft, nicht schlecht für die Gedichte eines völlig unbekannten Autors, aber Smith hatte nur 50 Dollar Honorar dafür erhalten.
Meist lebte Smith von Gelegenheitsarbeiten und hatte einige recht stürmische Liebesaffären mit verheirateten Frauen in Auburn, was ihn unter der Bevölkerung nicht gerade beliebt machte.

1922 begann er mit Lovecraft zu korrespondieren und illustrierte sogar eine von Lovecrafts früheren Geschichten für das HOME BREW MAGZINE. In dieser Zeit verkaufte er auch einige Gedichte an WEIRD TALES und eine Geschichte, die er als Jugendlicher geschrieben hatte: THE NINTH SKELETON.
1929 drängte ihn eine seiner Freundinnen dazu, doch wieder einmal sein Glück mit Kurzgeschichten zu versuchen. Er kam diesen Wunsch nach und schrieb „THE LAST INCARNATION“, die 1930 in WEIRD TALES erschien.
Trotz das WEIRD TALES eher mäßige Honorare bezahlte, erkannte Smith, daß er mit dem Geschichtenschreiben mehr Geld als mit Gelegenheitsarbeiten verdiente. Während der nächsten 6 Jahre schrieb er 110 Stories, von denen etwa die Hälfte in WEIRD TALES erschien.
Die anderen wurden in AMAZING DETECTIVE TALES, AMAZING STORIES, ASTOUNDING STORIES, FANTASY MAGAZINE, ORIENTAL STORIES, STRANGE TALES veröffentlicht.
Einige dieser Stories waren reine SF, doch die meisten waren Fantasy – Stories, die hauptsächlich in Atlantis spielten. Andere spielten auf dem gespenstischen Planeten Xiccarph oder basierten auf Lovecrafts Cthulhu – Mythos wie z. B. „HOLINESS OF AZEDERAC“. Die meisten seiner Stories waren sehr kurz, aber er plante auch einige Romane zu schreiben, die er aber nie vollendete.
1933 korrespondierte Smith mit Robert E. Howard und die beiden wurden gute Freunde, obwohl sie sich nie persönlich trafen. Drei Jahre lang war Smith neben Robert E. Howard und H. P. Lovecraft der führende Autoren bei WEIRD TALES.
Im September 1935 starb seine Mutter und sein Vater wurde schwer krank. Aufopferungsvoll pflegte Smith ihn bis zu seinem Tod in Dezember 1937. In dieser Zeit hatte er einige Kurzgeschichten zu schreiben begonnen, aber nur wenige davon vollendet. Sein Interesse hatte sich nun von der Schreiberei zur Holzschnitzerei und der Bildhauerei zugewandt.
In Jahren zwischen 1937 und seinem Tod am 14.08.1961 schrieb C. A. Smith nur noch sehr wenige Kurzgeschichten.
1942 erschien im Verlag ARKHAM HOUSE eine erste Kurzgeschichtensammlung unter dem Titel OUT OF SPACE AND TIME. 1944 wurde im gleichen Verlag eine weitere, LOST WORDLS, veröffentlicht.

H. P. Lovecraft schrieb über Clark Ashton Smith: „Von den jüngeren Amerikaner versteht es keiner so gut kosmischen Grauen anklingen zu lassen, wie der kalifornische Dichter und Erzähler Clark Ashton Smith, dessen phantastischer Stil, dessen bizarre Zeichnungen, Gemälde und Erzählungen die Menschen entzücken.“

Die Werke CLARK ASHTON SMITHS in deutscher Übersetzung

1. Suhrkamp Verlag
SAAT AUS DEM GRABE (Stories)
HERREN IM ALL (Stories)
PLANET DER TOTEN (Stories)

2. Pabel Verlag
Terra Fantasy 81 / Lin Carter, Tempel des Todes (The Years Best Fantasy Stories 1) – enthält die Story „DER ZWEIFACHTURM (The Double Tower)
Terry Fantasy 85 / Lin Carter, Dämonenliebe (The Years Best Fantasy Stories 2) – enthält die Story „MORLOCKS PAPYRUS (The Scroll of Morloc)
Terry Fantasy 88 / Lin Carter, Der Dunkle König (The Years Best Fantasy Stories 3) – enthält die Story „DIE TREPPE IN DER GRUFT“ (The Stairs in the Crypt)
Die Stories, die in der Reihe TERRA FANTASY erschienen, waren von Clark Ashton nicht vollendet worden oder waren Fragmente des Autors, die von Lin Carter für die Reihe „THE YEARS BEST FANTASY STORIES“ fertiggestellt wurden.

3. Blitz Verlag
BIBLIOTHEK DES SCHRECKENS – Der Lovecraft – Zirkel: DIE EPIPHANIE DES TODES (THE EPIPHANY OF DEATH)

4. Festa Verlag
NECROPOLIS

Anmerkung des Autors zu der Bibliographie
Alle Bände, die im Suhrkamp, als auch die im Pabel Verlag erschienen sind, sind leider nicht mehr lieferbar.
Interessenten, die neugierig auf Clark Ashton Smith geworden sind, finden den einen oder anderen Band bestimmt noch auf Flohmärkten oder in Antiquariaten.