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Fragment 1.4: Death in Life

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Die Männer standen im ersten Stock des Hauses hinter den Gardinen. Sie beobachteten die Straße. Ein weiterer Soldat sicherte den Treppenaufgang für den Fall, dass etwas in das Haus eindrang.
Eine kleinere Horde wankte durch die Straße. Hier und da schienen sie Geräusche zu hören, da immer wieder einige Wesen die Richtung änderten und gegen Türen oder größere Scheiben liefen.
Unerwartet änderte die Gruppe ihre Richtung und lief gegen eine Schaufensterscheibe. Etwas im Inneren schien sie angelockt zu haben.
Plötzlich flog etwas durch die Luft und die Scheibe zerbast. Sofort drängten die Wesen ins Innere.
„Sarge, haben sie das gesehen?“
„Nein, was denn?“
„Eine der Kreaturen hat einen Stein in die Scheibe geworfen!“
„Das ist unmöglich. Da haben sie sich getäuscht.“
„Nein“, erwiderte der Soldat mit fester Stimme. „Ich hab es genau gesehen. Wie geht das?“
„Das würde Intelligenz voraussetzen. Das kann nicht sein.“ Der Sergeant entsicherte seine Waffe. „Männer, wir erledigen diese Kreaturen. Passt auf, ob sich jemand anders als gewöhnlich benimmt.“
Die Männer rannten die Treppe herunter und liefen auf die Straße. Sofort eröffneten sie das Feuer auf den Rest der Horde, die sich noch vor dem Laden befand. Der Rest dieser Wesen drängte zurück auf die Straße. Angezogen von den lauten Schussgeräuschen.
Zwei der Wesen drehten sich um, rannten um die Hausecke herum und verschwanden.
Der Sergeant runzelte die Stirn. „Was war das, verdammt?“

John Irving, Zeit und die Liebe zur Überarbeitung

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Sehr interessante Punkte hat Irving hier aufgeführt.

Fragment 1.3: Death in Life

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In diesem Trümmerfeld war es für die Männer schwierig, eine geeignete Deckung zu finden.
Zwischen den Trümmern lagen Knochenreste. An einer Hausecke lehnte ein Skelett an der Wand. Es wirkte fast, als würde es sich ausruhen.
Ein Stück die Straße herunter stand die Ruine eines Diners. Dort glaubten die Männer, könnten sie sich besser verschanzen.
Zumindest sa es aus der Entfernung so aus.
Die vier Männer machten sich auf den Weg.

Fragment 1.2: Death in Life

2 Kommentare

Im Normalfall war ihre Tarnung wirklich perfekt. Sie bewegten sich im Gleichklang der Truppe. Es fiel niemanden auf, der diese Gruppe oberflächlich beobachtete.
Gab es Geräusche und die Bewegungsrichtung der Gruppe änderte sich, dann hatten man die Chance herauszufinden, ob neue Exemplare dabei waren. sie verhielten sich distanzierter zu den möglichen Tönen und bewegten sich koordinierter und vor allen Dingen schneller auf die Geräusche zu.
Seit zwei Tagen gab es keine Meldungen mehr über zielgerichtete Angriffe. Irgendetwas stimmte nicht. Bestand die möglichkeit, dass es womöglich einen geplanten Großangriff geben könnte? Noch vor ein paar Monaten wäre das nicht mal denkbar gewesen. Jetzt aber musste man mit allem rechnen.
Gab es vielleicht weitere Entwicklungssprünge?
Welche Richtung könnten die einschlagen?

Was bliebe für uns oder mit uns noch übrig?

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