Ich habe mich köstlich amüsiert beim Lesen. Allerdings muss man sagen, die 10 Regeln haben ihren Nutzen. Da kann man nicht meckern.

Aber ein Traum ...

(Nicht unbedingt neu, aber der Vollständigkeit halber hier einfügt und um Erläuterungen für etwas einfachere Geister ergänzt)

1. Du sollst nur von dir schreiben, aber keiner darf es merken.
Dies ist die erste und damit die wichtigste Regel: Schreibe nur von den Dingen, von denen du etwas verstehst, also von dir selbst. „Wer versteht die Welt?“ fragt Novalis und gibt als Antwort: „Nur, wer sich selbst versteht.“ Moderner ausgedrückt klingt das dann so:
Moderator: „Sie schreiben, so scheint es, am liebsten über sich selbst.“
Stuckrad-Barre: „Entschuldigung, aber über wen denn bitte sonst?“

2. Gib niemals zu, dass du nur von dir schreibst.
Wir beide wissen es: es gibt nichts Interessanteres als dich und dein Wohlbefinden; wenn du aber willst, dass du auch gelesen wirst, rede dem Leser ein, dass du über ihn geschrieben hast. Ein erfolgreiches Beispiel ist der Steppenwolf von Hesse: Ein uninteressanter Mensch berichtet larmoyant uninteressante Dinge aus…

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