Nach dem Frühstück ritten wir los. Valerian verhielt sich sehr ruhig. Das Gefundene schien ihm sehr zu beschäftigen.
Nach gut eineinhalb Stunden kamen wir an einem verfallenen Gebäude an. Es schien so etwas wie eine Lagerhalle gewesen zu sein. Valerian sagte nur, es wäre da drinnen und wir gingen durch das zerfallene Tor ins Innere.
Der Anblick verschlug mir die Sprache.
Auf der einen Seite der Wand saßen oder lagen mehrere Skelette. Das allein war schon schrecklich, aber was sich im Rest des Raumes offenbarte, überstieg fast unsere Vorstellungskraft. In der Mitte des Raumes stand ein längerer, brauner Tisch auf dem ein Skelett lag. Dahinter in der Ecke des Raumes ein Knochenhaufen menschlicher Skelette.
Ich betete zu unserem Schöpfer, dass dieses Szenario nicht das war, wonach es aussah. Was mich irritierte: Im ganzen Raum fanden sich weder Kleidung, noch Wertgegenstände oder andere Dinge.

Wir begruben die Überreste im Sand.
Wir waren uns klar darüber, dass wir ab jetzt, auf dem Weg in die Grenzzone,  weitaus vorsichtiger sein mussten.

Tagebuch von
Pater Ignatius
21. Juni 76 n.K

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