Das Überarbeiten

Die erste Fassung jeder Geschichte ist sehr selten auch die Letzte. Niemand würde sein Werk in der Erstfassung irgendeinem Verlag anbieten.
Als Autor ist es günstig, wenn man Personen in seinem Umfeld hat, die das Werk zur Kontrolle lesen und entsprechend Verbesserungsvorschläge machen, wenn nötig.
Andere Möglichkeit wäre, einen Zirkel zu gründen, wo man seine Werke vorstellen kann.

Gefragt ist dabei harte, aber konstruktive Kritik!
Höfliches Bewundern ist ebenso destruktiv wie Beleidigungen etc.

Wer keine Möglichkeiten hat, sein Werk „fremdlesen“ zu lassen, kann sich mit einem einfachen Trick selber helfen:
Das Werk für ein bis zwei Wochen ruhen lassen. Danach das Werk zur Hand nehmen und aufmerksam durchlesen. Meist fallen Einem dann selber schon einige Ecken und Kanten auf, die man ausbessern sollte.

Hinweis
Auf eine Aufgabe zum Ende der Lektion verzichte ich. Normal wäre es „Überarbeiten eines kleinen Textes anhand der Kritikpunkte durch die Kursteilnehmer„.
Das lässt sich eher schlecht im Internet machen, da Kritikpunkte nicht sofort diskutiert werden können, wie es bei einem realen Kurs der Fall wäre.