Beschreibungen bzw. das Umsetzen der Ideen ins geschriebene Wort

Handelnde Personen, die Schauplätze und Ereignisse müssen dem Leser so nahe gebracht werden, dass sie ihn fesseln und er sich darin gefangen fühlt. Dabei ist es wichtig, alle Sinne anzusprechen.

Wenn die Geschichte geschrieben wird, sollten wir vor dem Anfang beginnen. Es gibt uns die Möglichkeit, die Personen und deren Umfeld zu beschreiben.
Andernfalls müssten wir immer wieder Rückblenden oder Erklärungen einflechten, die das Tempo aus der Geschichte nehmen.

Welche Erzählform wird gewählt?
Neutral – wirkt wie ein Polizeibericht.
Allwissender Beobachter (er weiß alles über jede Person) – schafft Distanz.
Ich.Form – sehr lebendig. Der Nachteil: Nur was „ich“ erlebe, kann erzählt werden.
Er/Sie.Form – aus der Perspektive jeweils einer Person.

Beschreibung von Personen und Schauplätzen
Auf den ersten drei Seiten sollten möglichst die wichtigsten Personen so beschrieben werden, dass sich der Leser ein klares Bild von ihnen machen kann. So eine Beschreibung sollte sich aber nicht wie die Suchmeldung von der Polizei lesen
Die Verwendung von Metaphern und Symbolen macht vieles deutlicher.
Wenn die Beschreibung den Fluss der Geschichte nicht hemmt oder unterbricht, ist sie hervorragend in die erste Szene der Handlung eingebaut.
Allgemeine Bezeichnungen sollten tunlichst vermieden werden.
Jetzt muss man entscheiden, was man preisgibt oder was man verschweigt.
Beachte den Blickwinkel!

Beispiele für substantiven und verbalen Stil
Sie sah atemberaubend aus.
Seine Hormone tanzten Tango als sein Blick über ihre Rundungen glitt.

Das Wetter war miserabel.
X zog fröstelnd die Schultern hoch als er in den peitschenden Eisregen trat.

Er trug eine Brille.
Verträumte blaue Augen sahen durch eine goldgefasste Brille ins Unendliche.

Aufgabe 5
Verfasse eine kurze Szene.