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Fragment 1.4: Tagebuch

Jetzt in der Pause habe ich wieder Zeit, ein bisschen zu schreiben. Wenig Menschen sind uns bisher begegnet. Teilweise kommt man sich vor, als wären wir alleine auf der Welt. Die Katastrophe hat rund 9 Milliarden Menschen das Leben gekostet. Das geht aus alten Aufzeichnungen hervor. Der Einschlag, die Strahlung und in den nachfolgenden Jahren Seuchen und andere Dinge sorgten für diese hohe Zahl.

Giselher schläft ein bisschen. Valerian will die Gegend erkunden und ist voraus geritten. Wir werden ihn im Laufe des Nachmittags treffen.

Die Landschaft wird langsamer kahler. Man sieht, wir kommen der Grenzzone immer näher.

Tagebuch von
Pater Ignatius
20. Juni 76 n.K

© 2012 T.R. aka Wortman

Fragment 1.3: Tagebuch

Einen Tag sind wir unterwegs und meine beiden Begleiter diskutierten über ihr Lieblingsthema: Die dunklen Jahre. Die Zeit nach dem Einschlag.
In der Not klammert man sich an jeden Halm und vielerorts wurden aus Feinden Freunde. Doch es gab in vielen Gebieten leider auch das Gegenteil. Es entstanden Kämpfe, fast schon Kriege, um Lebensmittel und andere Ressourcen.

Giselher und Valerian reisen oft weit in den Westen. Dort gibt es Ruinenstädte und andere Dinge. Sie wissen, es ist dort nicht ungefährlich aber die jungen Kerle zieht es immer wieder dorthin.

Ich war schon lange nicht mehr so weit draußen in der Welt. Mit fast 80 Jahren ist man nicht mehr ganz so reisefreudig. Doch diese Sache in der Grenzzone hatte meine Neugier wieder entfacht.
Drei Tage werden wir noch brauchen bis zum Ziel.

Tagebuch von
Pater Ignatius
19. Juni 76 n.K.

© 2012 T.R. aka Wortman

Fragment 1.2: Tagebuch

In den letzten drei Tagen hatte ich einige alte Karten studiert. Ich bin gespannt, in wie weit sie überhaupt noch stimmen.

In zwei Stunden werde ich mich am Stall von Meister Ronald mit meinem beiden Begleitern treffen. Meister Ronald stellt uns Pferde zur Verfügung. Zwei Lastenpferde werden wir auch mitnehmen.

Valerian hatte darauf bestanden, dass Giselher und er Gewehre dabei haben. Ich konnte es ihm nicht ausreden. Vielleicht ist es auch besser so. Man kann nie wissen, was sich dort in der Grenzzone womöglich alles herum treibt.

Tagebuch von
Pater Ignatius
18. Juni 76 n.K.

© 2012 T.R. aka Wortman

Fragment 1.1: Tagebuch

Vor Kurzem kamen zwei meiner Glaubensbrüder von einer Reise aus der Grenzzone zurück. Sie hatten seltsames zu berichten:
In einer kleinen Ruine fanden sie Nahrungsmittel und Werkzeuge. Sie glaubten, diese Dinge hätte jemand dort liegen gelassen. Doch am nächsten Tag lagen wieder ein paar neue Sachen dort. Die Beiden kontrollierten diese Ruine ein paar Tage lang und immer fanden sie neue Gegenstände oder Nahrungsmittel. In der Umgebung fanden sie weder Spuren von Fahrzeugen, Menschen oder Tieren.

Nach langem Überlegen habe ich mich entschlossen, selbst diesen Bereich der Grenzzone zu besuchen. Ich werde mit den beiden Forschern Giselher und Valerian reisen. Die Beiden sind für fast jedes Abenteuer zu haben.

In drei Tagen werden wir aufbrechen. Vielleicht können wir auch etwas über die verschwundenen Menschen herausfinden.

Tagebuch von
Pater Ignatius
Juni 76 n.K.

© 2012 T.R. aka Wortman

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