Einer der Hauptnachteile mancher Bücher
ist die zu große Entfernung zwischen Titel- u. Rückseite.
Robert Lembke
Einer der Hauptnachteile mancher Bücher
ist die zu große Entfernung zwischen Titel- u. Rückseite.
Robert Lembke
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- Zunächst die persönliche Motivation oder das Ziel des Protagonisten ausarbeiten.
- Konflikte und Auseinandersetzungen auftauchen lassen, wobei Hindernisse entstehen.
- Beenden des Films durch Lösen des Hauptkonflikts.
- Unbedingt die Regel beachten, dass eine Seite Drehbuch immer eine Minute Szenenfolge entspricht.
- Dialoge eingerückt schreiben mit dem Namen des Darstellers in Versalien dadrüber.
- Kamerabewegungen so kurz wie möglich und ebenso in Versalien angeben.
- Zu Anfang kurz die Einrichtung oder Ausstattung beschreiben.
- Jede Szenennummer neu aufführen; mit der Nummer am Anfang und der Bezeichnung, ob es sich um Außen- (A) oder Innenaufnahmen (I) handelt.
- Die Richtung von Bewegungen in Klammern angeben.
- Tonereignisse durch Versalien hervor heben.
+ Die ersten Szenen eines Films sind von besonderer Bedeutung. Sie müssen den Zuschauer Geschmack auf mehr machen.
+ Im ersten Sechstel eines Films muss der Hauptcharakter klar ausgearbeitet sein.
+ Niemals auf Dialoge allein verlassen. Sie sind nur zusätzliches Hilfsmittel.
–> Zur Übung einfach mal versuchen, einen Kurzfilm zu verfassen, in dem kein einziges Wort gesprochen wird,der nur von den Bildern lebt.
Beispiel
2) WOHNTRAKT (I)
Ein einfach eingerichteter Raum. In der Mitte des Raumes steht ein Tisch mit vier Stühlen. Eine Kaffeetasse steht auf dem Tisch. Auf der rechten Seite ein Regal. Links eine Kaffeemaschine. Eine Tür führt in den Schlafraum. Ein Mann steht am Regal, zwei weitere Männer, Geologen Mitte 30, sitzen am Tisch.
FRED (nimmt die Tasse in die Hand)
Hoffentlich bekommen wir Ergebnisse.
JOHN (steht auf)
Morgen fahren wir los. Dann werden wir es bald wissen.
John geht zur Kaffeemaschine. Fred schaut ihm hinterher.
FRED
Ist die Nordhälfte auch ohne Zivilisation? Was glaubst Du, John?
JOHN
Ich glaube schon. Wer oder was will schon in dieser Kälte da oben leben?
FRED (nimmt einen Schluck aus der Tasse)
Wer weiß. Ich jedenfalls würde es nicht.
Auszug aus dem Drehbuch „Mutron III“ von T.R. aka Wortman
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Das Überarbeiten
Die erste Fassung jeder Geschichte ist sehr selten auch die Letzte. Niemand würde sein Werk in der Erstfassung irgendeinem Verlag anbieten.
Als Autor ist es günstig, wenn man Personen in seinem Umfeld hat, die das Werk zur Kontrolle lesen und entsprechend Verbesserungsvorschläge machen, wenn nötig.
Andere Möglichkeit wäre, einen Zirkel zu gründen, wo man seine Werke vorstellen kann.
Gefragt ist dabei harte, aber konstruktive Kritik!
Höfliches Bewundern ist ebenso destruktiv wie Beleidigungen etc.
Wer keine Möglichkeiten hat, sein Werk „fremdlesen“ zu lassen, kann sich mit einem einfachen Trick selber helfen:
Das Werk für ein bis zwei Wochen ruhen lassen. Danach das Werk zur Hand nehmen und aufmerksam durchlesen. Meist fallen Einem dann selber schon einige Ecken und Kanten auf, die man ausbessern sollte.
Hinweis
Auf eine Aufgabe zum Ende der Lektion verzichte ich. Normal wäre es „Überarbeiten eines kleinen Textes anhand der Kritikpunkte durch die Kursteilnehmer„.
Das lässt sich eher schlecht im Internet machen, da Kritikpunkte nicht sofort diskutiert werden können, wie es bei einem realen Kurs der Fall wäre.
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